Teppich unter dem Esstisch – Gestaltungstipps für den Essbereich

Daniel Lundgrün

December 21, 2023

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Teppich unter dem Esstisch – Gestaltungstipps für den Essbereich

Teppich unter dem Esstisch – Gestaltungstipps für den Essbereich

Endlich ist es vollbracht: Das Eigenheim oder die Wohnung erstrahlt in neuem Glanz und die neuen Möbel verleihen den privaten Räumlichkeiten einen ansprechenden Look. Einzig die Gemütlichkeit lässt zu wünschen übrig. 

Der Grund: Fehlen die notwendigen Textilien, wirken Innenräume kalt und unbehaglich. Durch den gezielten Einsatz von Teppichen und Co. gelingt es Ihnen dagegen spielend leicht, den Räumen Charakter zu verleihen und einen einzigartigen Charme zu erzeugen. 

Verfügt die Wohnfläche über kein separates Esszimmer, kann ein Teppich eingesetzt werden, um eine Wohninsel zu erschaffen und die einzelnen Bereiche des Wohnzimmers optisch zu begrenzen. Doch wie wählen Sie den idealen Teppich aus? Welche Vor- und Nachteile bieten Esszimmer-Teppiche und welche Materialien und Formen sind zu empfehlen? Wir liefern Antworten! 

Teppich unter dem Esstisch

Den idealen Esszimmer-Teppich finden

Mit einem Esszimmer-Teppich können verschiedene Bereiche wie der Wohn- und Essbereich optisch geteilt werden. So entsteht eine optimale Raumwirkung und Sie können die verschiedenen Wohnzonen leicht definieren. 

Während das Sofa und die Sessel in der Regel auf flauschigen, dicken Teppichen platziert werden, müssen bei der Wahl des Esszimmer-Teppichs einige wichtige Kriterien beachtet werden. Denn am Tisch findet sich die Familie Tag für Tag zusammen, genießt leckere Speisen – und krümelt und kleckert. 

Weiße oder beige Teppiche sowie dicke Fellteppiche können sich in diesem Kontext als nachteilig erweisen. So vergehen häufig nur wenige Tage, bis der neue Teppich Flecken aufweist und sich hartnäckige Krümel in den Teppichfasern verstecken.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass dicke Teppiche das Vor- und Zurückziehen der Stühle erschweren oder gar Unfälle begünstigen. Deswegen ist es wichtig, auf geeignete Teppiche für die Essgruppe zu setzen. Sie sollten praktisch und schnell gereinigt werden können und weder die Hausarbeit noch die Nutzung des Essbereichs zusätzlich erschweren.

Die Kunst, die perfekte Teppichgröße zu wählen

Wie groß sollte ein Esszimmer-Teppich ausfallen? Diese Frage stellen sich unzählige Verbraucher, die ihre Wohnräume neu gestalten möchten. 

Als Faustregel gilt: Der Teppichrand sollte die Tischgruppe um 60 bis 70 Zentimeter überragen. Handelt es sich um einen großen Essbereich mit viel Wohnfläche, kann der Teppich sogar größer ausfallen. 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Größe des Teppichs die Tischgruppe – inklusive der Stühle – übertrifft. So wird gewährleistet, dass die Stühle beim Zurückschieben nicht auf den nackten Boden treffen und kippeln. 

Wichtig ist außerdem, dass die Teppichkanten nicht in Laufwege hineinreichen. Andernfalls können Kinder und Erwachsene leicht ins Stolpern geraten und sich verletzen. 

Ein Tipp: Handelt es sich um einen Tisch mit Tischverlängerung, orientieren Sie sich bei der Wahl der Teppichgröße an dem Tisch im ausgezogenen Zustand. 

Design-Akzente: Wie ein Teppich den Essbereich prägt

Ein Teppich als Statement: Ein dunkler Esszimmer-Teppich zu hellen Möbeln oder ein heller Teppich zu einem Tisch und Stühlen aus Holz verleiht dem Raum eine einzigartige Tiefe und setzt gekonnt Akzente in offenen Wohnbereichen.  

Die erzeugten Kontraste betonen die Esszimmergruppe, die als Highlight des Raumes fungiert und einen zentralen Ort der Zusammenkunft darstellt. Empfindliche Bodenbeläge können so effektiv vor Verunreinigungen und Kratzern geschützt werden. 

Vorteile des Teppichs: Warum er den Essplatz bereichert

Zugegeben: Ein kalter Boden im Winter sorgt für Unbehagen. Ein wärmender, flauschiger Teppich dagegen steigert das Wohlbefinden und hält die Füße schön-warm. 

So verzichten die Bewohner fortan auf dicke Socken. Auch steife Glieder oder der Griff zur Wärmflasche bleibt Ihnen mit dem passenden Teppich erspart. Doch hält ein Esszimmer-Teppich noch weitere Vorteile bereit? 

Die Vorteile eines hochwertigen Esszimmer-Teppichs: 

Informationen zu Teppich unter Esstisch

Gegenargumente: Bedenken beim Teppich unter dem Esstisch

Ganz gleich, wie viel Mühe Sie sich geben: Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wird das Zuhause von einer Familie mit Kindern bewohnt, lassen sich Flecken und Kratzer selten vermeiden. Viele Eltern ärgern sich deswegen früher oder später über Teppiche mit einer Maschenlänge von über 5 Zentimetern.

Die Gefahr: Krümel und Co. sorgen schnell dafür, dass der Teppich unhygienisch erscheint und nach und nach einen muffigen Geruch verströmt. Langhaarteppiche nehmen feine Partikel auf, die sich zwischen den Fasern festsetzen und nur mühevoll entfernt werden können. 

Doch keine Sorge: Wer auf einen leicht zu reinigenden Teppich aus einem pflegeleichten Material und mit kurzem Flor setzt, erleichtert sich den Arbeitsalltag. Des Weiteren sollte der Teppich widerstandsfähig ausfallen, um Abnutzungen zu vermeiden. 

Für Familien eignen sich insbesondere Teppiche mit Mustern und in dunklen Farben. Denn diese erschaffen eine weitere Dimension und verbergen die Flecken gekonnt. Auf diese Weise gelingt es Ihnen, die Angst vor der ersten Verschmutzung abzulegen und frei und ungezwungen im eigenen Zuhause zu agieren. 

Materialien-Mix – die beste Wahl für Esszimmer-Teppiche

In der Regel bestehen Teppiche für das Esszimmer aus Kunstfasern wie Polyacryl, Propylen oder Polyamid. Auch Nylon wird häufig verwendet. Schließlich erweisen sich alle genannten Fasern als robust und langlebig. 

Gleichzeitig reduzieren die Teppiche das Risiko der Schimmelbildung, da die Feuchtigkeit schnell trocknet und nicht zu tief in die Fasern eindringt. Für die Reinigung greifen Sie zu einem Staubsauger. Flecken entfernen Sie mit einem Schwamm und einem Schuss Spülmittel oder Teppichreiniger. 

Alternativ besteht die Möglichkeit, Teppiche aus Naturfasern zu erwerben. In diesem Kontext werden tierische und pflanzliche Fasern differenziert. Bei den tierischen Naturfasern handelt es sich in der Regel um Seide, Schurwolle oder Ziegenhaar. 

Baumwolle, Leinen, Sisal oder Kokos dagegen werden aus pflanzlichen Naturstoffen hergestellt. Der Clou: Teppiche aus natürlichen Rohstoffen erweisen sich als umweltfreundlich. Gleichzeitig nehmen die Fasern weniger Gerüche auf, sodass das Raumklima optimal ausfällt.

Häufig bestehen Naturfaser-Teppiche aus Baumwolle. Sie überzeugen durch eine ausgeprägte Strapazierfähigkeit und eine hervorragende Feuchtigkeitsregulation. Obendrein binden Baumwollteppiche Staubpartikel. Insbesondere Hausstauballergiker profitieren somit von einer geringeren Reizstoffkonzentration in der Raumluft.

Neben Baumwolle bestehen viele Teppiche für den Essbereich aus Leinen. Die Flachspflanze gedeiht in China und Osteuropa sowie Belgien und Frankreich. Die Struktur und Haptik der Teppiche aus Leinen wirken edel und leicht. Flusen bilden sich nicht. Allerdings zeigen Leinenteppiche schnell Flecken. Die Reinigung kann aufwändig ausfallen. 

Als pflegeleicht erweisen sich dagegen Teppiche aus Kokosfasern. Jedoch weisen diese einen Eigengeruch auf. Darüber hinaus können Kokosfasern schimmeln oder ihre Form verändern, sobald das Material feucht wird. 

Sie bevorzugen tierische Naturfasern? Sisal-Teppiche bestehen aus Blättern der Sisal-Agave aus Mexiko. Der Stoff wird häufig mit Wolle gemischt und überzeugt durch eine robuste Oberflächenstruktur und eine lange Haltbarkeit. Und das Beste daran? Sisal-Teppiche müssen ausschließlich gesaugt werden. Eine zeitaufwändige Pflege entfällt. 

Schurwolle wiederum besteht aus hochwertiger Schafswolle. Die reine Schurwolle wird aus Neuseeland importiert. Die Fasern umgibt eine Schutzschicht aus Fett, die dafür sorgt, dass kein Schmutz eindringen kann. Auch Gerüche haften den Teppichen nicht an. Zugleich optimieren die Schurwoll-Teppiche das Raumklima, indem sie bis zu 30 Prozent der Feuchtigkeit absorbieren. 

Ziegenhaar-Teppiche oder exklusive Kaschmir-Teppiche aus dem Haar der Kashmirziege fühlen sich weich an und wärmen die Füße. Wie Schurwolle weist das Material Schmutz ab und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Allergiker profitieren von einer geringeren Staubbelastung. 

Esszimmer-Teppiche aus edler Seide verleihen Ihren Räumlichkeiten einen unverwechselbaren Glanz und eine erhabene Eleganz. Sie überzeugen durch eine weiche Haptik und eignen sich für Barfußläufer. Da das Material leicht eingefärbt werden kann, fällt die Auswahl groß aus. Zudem ist es leicht möglich auf Seidenteppichen präzise Muster und Grafiken abzubilden.

Besteht der Esszimmer-Teppich aus einem Material-Mix, profitieren Sie von den positiven Eigenschaften mehrerer Materialien. Des Weiteren liegt der Strukturmix derzeit im Trend. Das Besondere: Teppiche mit einem Hoch-Tief-Effekt verleihen dem gesamten Raum eine zusätzliche Tiefe und gelten als angesagte Hingucker. 

Erreicht wird dieser visuelle Effekt durch die Verwendung unterschiedlicher Florhöhen und einer Hochtief-Schlingen-Struktur. So entsteht ein mehrdimensionaler Stil. Verfügt der Teppich außerdem über Muster, verstärkt sich der Effekt, indem eine zusätzliche Dimension geschaffen wird. 

Grundsätzlich unterscheiden Innenarchitekten zwischen Langflor-, Hochflor- und Kurzflorteppichen. Langflorteppiche kennzeichnet eine Florlänge ab 5 Zentimetern. Sie sorgen für Gemütlichkeit, eignen sich aufgrund der langen Fasern jedoch nicht für Essbereiche. Weitaus kürzere Fasern weisen Hochflorteppiche aus. 

Wer sich jedoch eine aufwändige Reinigung ersparen möchte, setzt im Esszimmer auf Allergiker-geeignete Kurzflorteppiche. Die Florlänge beträgt hier max. 1,5 Zentimeter. Tägliches Staubsaugen reicht hier vollkommen aus, um den groben Schmutz zu entfernen und den Teppich hygienisch und sauber zu halten.

 

Form und Funktion: Welche Teppichformate zum Esstisch passen

Rund, rechteckig, quadratisch und organisch: Teppiche für das Esszimmer stehen Ihnen in zahlreichen Ausführungen zur Auswahl. Doch welche Teppichform eignet sich im Einzelfall? 

In erster Linie gilt: Die Form des Teppichs sollte die Form des Esszimmertisches widerspiegeln. Ein runder Tisch aus Holz wird deswegen mit einem runden Teppich kombiniert. Den klassischen rechteckigen Tisch dagegen ergänzt ein rechteckiger Teppich. 

FAQ

Welcher Teppich eignet sich unter dem Esstisch?

Ein Esszimmer-Teppich sollte robust und pflegeleicht ausfallen. Dabei kann es sich um ein Modell aus Kunst- oder Naturfasern handeln. 

Wie gross muss ein Teppich unter einem Esstisch sein?

Ein Teppich sollte die Größe der Essgruppe um mindestens 70 Zentimeter übertreffen. 

Warum einen Teppich?

Ein Teppich schützt den Bodenbelag vor Kratzern und erzeugt ein gemütliches Ambiente. 

Welcher Teppich unter einem runden Tisch?

Ein runder Tisch wird im Idealfall mit einem runden Teppich kombiniert. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild. 

Das Fazit – exklusive Teppiche für den Essbereich 

Ein Esszimmer bildet das Herzstück eines Zuhauses. Hier versammeln sich die Familienmitglieder zu gemeinsamen Mahlzeiten, erzählen sich von ihren Erlebnissen des Tages, streiten, versöhnen sich und schaffen erinnerungswürdige Momente. So prägen gemeinsame Mahlzeiten die Kindheit der Heranwachsenden und bieten die Möglichkeit, sich nach einem langen Arbeitstag endgültig fallen zu lassen.

Umso wichtiger ist es, dass die Essgruppe auch optisch überzeugt. Neben einem maßgeschneiderten Holztisch und eleganten Stühlen ergänzt ein Teppich mit kurzem Flor das Mobiliar und ist gleichzeitig praktisch.

Er erzielt eine gemütliche Atmosphäre, teilt den Raum in verschiedene Zonen, dämpft Geräusche und schützt Bodenbeläge wie Parkett. Kostspielige Beschädigungen gehören somit der Vergangenheit an.

Dabei gilt: Die Form des Tisches bestimmt die Form des Teppichs. Zudem ist es wichtig, auf Modelle aus langlebigen Materialien wie Kunststofffasern zu setzen.

Auch ein Mix aus mehreren Materialien wie Baumwolle, Schurwolle oder Sisal kann sich als vorteilhaft erweisen. Wichtig ist, dass die Stoffe schnell und einfach zu reinigen sind und keine Feuchtigkeit speichern. 

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